Satzung

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Satzung des 1. Cheerleader-Vereins Landsberg Starlights e. V.
 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
(1)     Der Verein führt den Namen „1. Cheerleader-Verein Landsberg Starlights e.V.".
(2)     Der Verein hat seinen Sitz in 86899 Landsberg am Lech.
(3)     Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(4)     Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e. V. Durch die Mitgliedschaft von
         Einzelpersonen zum Verein wird auch die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zum Bayerischen Landes-
         Sportverband vermittelt.

§ 2 Vereinszweck und Gemeinnützigkeit
(1)     Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports, insbesondere im Bereich der Jugend.
(2)     Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
         "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

         Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

         Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine
         Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des
         Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Ausgeschiedene oder
         ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

         Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich dem Bayerischen Landes-
         Sportverband e. V., den betroffenen Fachverbänden sowie dem zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.

§ 3 Vereinstätigkeit
(1)     Die Verwirklichung des Vereinszwecks sieht der Verein insbesondere in
         -   Abhaltung eines geordneten Leistungs- und Wettkampf-Sportbetriebs,
         -   Teilnahme an Meisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene,
         -   Jugendarbeit,
         -   Durchführung von Versammlungen, Vorträgen, Kursen und sportlichen Veranstaltungen,
         -   sachgemäße Ausbildung und Einsatz von Übungsleitern, Trainern und Juroren.
(2)     Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 4 Vergütungen für die Vereinstätigkeit
(1)     Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit nicht diese Satzung etwas
         anderes bestimmt.
(2)     Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der
         Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer angemessenen - auch pauschalierten -
         Aufwandsentschädigung - auch über den Höchstsätzen nach § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt werden.
(3)     Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Absatz (2) trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die
         Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
(4)     Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder
         Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
(5)     Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt,
         im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.
(6)     Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670
         BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören
         insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw..
(7)     Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach seiner Entstehung
         geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und
         Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
(8)     Vom Vorstand kann beschlossen werden, die Aufwandsentschädigung nach Abs. 2 und den Aufwendungsersatz
         nach Abs. 6 im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten auf Pauschalbeträge und Pauschalsätze zu
         begrenzen.

§ 5 Mitgliedschaft
(1)     Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
(2)     Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Mit Beschlussfassung beginnt die
         Mitgliedschaft. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter.
(3)     Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, kann schriftlich Widerspruch eingelegt werden. Über den Widerspruch
         entscheidet abschließend der Vereinssausschuss.
(4)     Die Übertragung des Stimmrechtes ist nicht möglich.
(5)     Mitglieder haben erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres passives Wahlrecht.
(6)     Alle Mitglieder sind stimmberechtigt. Minderjährige, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können
         ihr Stimmrecht lediglich durch einen der gesetzlichen Vertreter ausüben.
(7)     Mitglieder, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben, können durch Beschluss des
         Vorstands zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft/Ordnungsmaßnahmen
(1)     Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Streichung, Ausschluss oder Tod. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft
         enden automatisch etwaig von dem Betroffenen ausgeübte Vereinsämter.
(2)     Ein Mitglied kann aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung
         seiner Beitragspflicht nicht nachgekommen ist. In der letzten Mahnung ist auf die Möglichkeit der Streichung
         hinzuweisen.
(3)     Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres unter
         Einhaltung einer Frist von drei Monaten möglich.
(4)     Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden,
         a)     wenn das Mitglied in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt,
         b)     wenn das Mitglied wiederholt oder in grober Weise gegen die Vereinssatzung und/oder Ordnungen bzw.
                 gegen die Interessen des Vereins oder gegen Beschlüsse und/oder Anordnungen der Vereinsorgane
                 verstößt,
         c)     wenn es sich unehrenhaft verhält, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Vereinslebens,
         d)     wenn das Mitglied die Amtsfähigkeit (§ 45 StGB) verliert.

         Zur Antragstellung ist jedes Vereinsmitglied berechtigt.

(5)     Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Übt das
         Mitglied ein Amt in einem Vereinsorgan aus, so entscheidet in Abweichung von Satz 1 das Organ, das für die
         Bestellung des Vereinsorgans zuständig ist. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben.
         Gegen den Ausschlussbeschluss ist innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der
         Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet alsdann auf ihrer nächsten Mitgliederversammlung
         vereinsintern endgültig. Ist bereits die vereinsinterne, erstinstanzliche Zuständigkeit der Mitgliederversammlung
         für den Ausschlussbeschluss begründet, so entfällt die Möglichkeit der vereinsinternen, zweitinstanzlichen
         Überprüfung des Ausschlussbeschlusses durch die Mitgliederversammlung. Der Betreffende kann den
         Ausschlussbeschluss binnen eines Monats gerichtlich anfechten. Nimmt das Mitglied die Möglichkeit des
         vereinsinternen Anfechtungsverfahrens nicht fristgemäß wahr und/oder ficht das Mitglied den
         Ausschlussbeschluss nicht binnen eines Monats nach Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung
         gerichtlich an, so wird der Beschluss wirksam. Eine gerichtliche Anfechtung ist dann nicht mehr möglich. Die
         Frist beginnt jeweils mit der Zustellung des Ausschlussbeschlusses bzw. des vereinsintern, zweitinstanzlich
         entscheidenden Organs zu laufen.
(6)     Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der Vereinsausschuss seinen Beschluss für vorläufig
         vollziehbar erklären.
(7)     Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich.
         Über den Antrag entscheidet das Organ, das letztlich über den Ausschluss entschieden hat.
(8)     Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vereinsausschuss bei Vorliegen einer der in Absatz 3 für den
         Vereinsausschluss genannten Voraussetzungen mit folgenden Ordnungsmaßnahmen gemaßregelt werden:
         a)     Verweis
         b)     Ordnungsgeld bis zum Höchstbetrag von EUR 100,-,
         c)     Ausschluss für längstens ein Jahr an der Teilnahme an sportlichen und sonstigen Veranstaltungen des
                 Vereins oder der Verbände, welchen der Verein angehört,
         d)     Betretungs- und Benutzungsverbot für längstens ein Jahr für alle vom Verein betriebenen Sportanlagen und
                 Gebäude.
(9)     Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Briefes oder per Boten
         zuzustellen; die Wirkung des Ausschlussbeschlusses tritt jedoch bereits mit der Beschlussfassung ein.
(10)   Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch
         ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten,
         bleiben hiervon jedoch unberührt.

§ 7 Beiträge, Umlagen, sonstige Leistungen
(1)     Jedes Mitglied ist zur Zahlung der Aufnahmegebühren und des Jahresbeitrages (Geldbeitrages) verpflichtet. Der
         Geldbeitrag darf nicht so hoch sein, dass die Allgemeinheit von der Mitgliedschaft ausgeschlossen wird.
(2)     Für sonstige Leistungen des Vereins, die von einzelnen Mitgliedern in Anspruch genommen werden (z.B.
         Zurverfügungstellung von Uniformen und sonstigen Hilfsmitteln zur Ausübung des Sports) können gesonderte
         Nutzungsgebühren festgesetzt werden.
(3)     Es können Umlagen für veranstaltungsspezifische Kosten (z.B. Fahrtkosten) und sonstige Leistungen (z.B.
         Stellung von Unterkunft bei Meisterschaften) festgesetzt werden.
(4)     Die Höhe und die Fälligkeit der Beiträge gemäß § 7 Abs. 1 bis 3 wird in der Beitrags- und Finanzordnung
         geregelt, die vom Vorstand erlassen und geändert wird. Die Fälligkeit tritt ohne Mahnung ein. Einem Mitglied,
         das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Beitrag gestundet oder für die Zeit der
         Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über ein Stundungs- oder Erlassgesuch entscheidet der
         Vorstand.
(5)     Jedes Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift mitzuteilen.
(6)     Mitglieder, die nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten Verwaltungsaufwand des Vereins
         durch eine Bearbeitungsgebühr, die der Vorstand durch Beschluss festsetzt.
(7)     Vorstandsmitglieder, Ehrenmitglieder und Trainer sind von der Zahlung der Beiträge gemäß § 7 Abs. 1 befreit.

§ 8 Organe des Vereines
         Organe des Vereines sind:
         •     der Vorstand
         •     die Mitgliederversammlung

§ 9 Vorstand
(1)     Der Vorstand besteht aus dem
         •     1. Vorsitzenden
         •     2. Vorsitzenden
         •     Schatzmeister
         •     Schriftführer
         •    den jeweiligen Ressortleitern
(2)     Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden, den 2. Vorsitzenden und den
         Schatzmeister jeweils allein vertreten (Vorstand im Sinne des § 26 BGB). Im Innenverhältnis zum Verein gilt,
         dass der 2. Vorsitzende und der Schatzmeister nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden zur Vertretung
         berechtigt sind.
(3)     Der Vorstand wird durch den Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.
         Er bleibt jedoch bis zur satzungsgemäßen Neuwahl des Vorstandes im Amt. Der Vorstand kann sein Amt
         jederzeit niederlegen, sofern dies nicht zur Unzeit erfolgt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der
         Amtsperiode aus, so ist vom Vereinsausschuss für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied hinzu
         zu wählen.
         Kann durch die Mitgliederversammlung kein rechtsfähiger Vorstand gewählt werden, so hat der zuletzt
         bestehende Vorstand die Aufgabe, dies umgehend dem zuständigen Registergericht sowie dem Bayerischen
         Landes-Sportverband und den betroffenen Sportfachverbänden anzuzeigen.
(4)     Wiederwahl ist möglich.
(5)     Verschiedene Vorstandsämter können von einer Person nur dann wahrgenommen werden, wenn ein
         Vorstandsmitglied frühzeitig ausscheidet und dieses Amt durch eine Nachwahl im Vereinsausschuss nicht
         besetzt werden kann. Das gilt jedoch nur bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Insbesondere können jedoch
         Vorstandsmitglieder kein weiteres Amt in einem Aufsichtsorgan des Vereines wahrnehmen.
(6)     Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Der Vorstand ist berechtigt, zu seiner Beratung und
         Unterstützung beim Ablauf des Vereinsgeschehens Ausschüsse einzusetzen.
(7)     Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder des Vorstands im Sinne des § 26 BGB
         anwesend sind. Die Einberufung zu den Vorstandssitzungen kann mündlich, fernmündlich, schriftlich (auch per
         Email) oder in sonstiger geeigneter Weise erfolgen. Die Angabe einer Tagesordnung ist nicht erforderlich.
         Beschlüsse können bei Eilbedürftigkeit auch im Umlaufverfahren schriftlich, fernmündlich, per Telefax oder
         E-Mail gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich,
         fernmündlich, per Fax oder E-Mail erklären. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
         gültigen Stimmen. Stimmenthaltung wird als ungültige Stimme gezählt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme
         des 1. Vorsitzenden bzw. dessen Vertreters den Ausschlag.
(8)     Der Verein kann sich Ordnungen geben, die vom Vorstand zu beschließen sind.

§ 10 Mitgliederversammlung
(1)     Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt. Eine außerordentliche
         Mitgliederversammlung muss innerhalb von 6 Wochen einberufen werden, wenn dies von 1/10 der Mitglieder
         schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird.
(2)     Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt mindestens vier Wochen vor dem
         Versammlungstermin durch den Vorstand. Mit der schriftlichen Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung
         bekannt zu geben, in der die zur Abstimmung gestellten Anträge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen
         sind. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt
         gegebene Adresse gerichtet ist. Als schriftliche Einladung gilt auch die elektronische Post per E-Mail.

         Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, ist die Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der
         erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

         Anträge, die nicht in der Einberufung aufgeführt sind, können als Dringlichkeitsanträge behandelt werden. Die
         Behandlung eines Dringlichkeitsantrages kann nur erfolgen, wenn dies von den Mitgliedern mit
         Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen wird. Dringlichkeitsanträge, die auf eine
         Änderung der Satzung, eine Änderung des Vereinszweckes, auf eine Fusion oder auf eine Auflösung des
         Vereines hinzielen, sind unzulässig.

(3)     Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
         gültigen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Stimmenthaltung wird als ungültige Stimme
         gezählt. Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen
         gültigen Stimmen.
(4)     Die Art der Abstimmung wird durch den Versammlungsleiter festgelegt, sofern die Satzung im Einzelfall nichts
         anderes bestimmt. Eine geheime Abstimmung ist erforderlich, wenn ein Drittel der erschienenen
         stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

(5)     Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
         a)     Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes
         b)     Wahl der zwei Kassenprüfer und Entgegennahme des Kassenberichtes
         c)     Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über Vereinsauflösung
         d)     weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben bzw.
                 Gegenstand der Tagesordnung sind.
(6)     Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist vom Sitzungsleiter und vom
         Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 11 Kassenprüfung
(1)     Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählten zwei Prüfer überprüfen die
         Kassengeschäfte des gesamten Vereines einschließlich der Kassen von Untergliederungen. Den Kassenprüfern
         sind sämtliche relevanten Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen. Über das Ergebnis ist in der
         Jahreshauptversammlung zu berichten.
(2)     Die Kassenprüfer dürfen keinem anderen Organ des Vereins, das sie prüfen, angehören.
(3)     Sonderprüfungen sind möglich.

§ 12 Auflösung des Vereines
(1)     Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und unter Einhaltung einer vierwöchigen
         Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen vier Fünftel der
         stimmberechtigten Vereinsmitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der
         abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von
         vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden
         Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.

         In der Auflösungsversammlung bestellen die Mitglieder die Liquidatoren, die dann die laufenden Geschäfte
         abzuwickeln haben.

(2)     Das nach Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke verbleibende
         Vermögen fällt an die Stadt Landsberg am Lech mit der Maßgabe, es unmittelbar und ausschließlich für
         gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden.

§ 13 Haftung des Vereins
(1)     Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger haften für Schäden gegenüber Mitgliedern und gegenüber dem
         Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2)     Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die
         Mitglieder bei der Ausübung des Sports, aus der Teilnahme bei Vereinsveranstaltungen oder durch die
         Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins erleiden, soweit solche Schäden nicht durch
         Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

§ 14 Datenschutz
(1)     Zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereines und der Verpflichtungen, die sich aus der
         Mitgliedschaft im Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) und aus der Mitgliedschaft in dessen zuständigen
         Sportfachverbänden ergeben, werden im Verein unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des
         Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) folgende personenbezogene Daten von Vereinsmitgliedern digital
         gespeichert: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Bankverbindung.

         Die digitale Erfassung der Daten erfolgt unter der Maßgabe, dass die Mitglieder mit der Beitrittserklärung
         zustimmen.

(2)     Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt,
         personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als den zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu
         verarbeiten, bekanntzugeben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch
         nach dem Ausscheiden des Mitglieds aus dem Verein fort.
(3)     Als Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes, Georg-Brauchle-Ring 93, 80992 München, ist der Verein
         verpflichtet, im Rahmen der Bestandsmeldung folgende Daten seiner Mitglieder an den BLSV zu melden: Name,
         Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Sportartenzuständigkeit. Die Meldung dient zu Verwaltungs- und
         Organisationszwecken des BLSV. Soweit sich aus dem Betreiben bestimmter Sportarten im Verein eine
         Zuordnung zu Sportfachverbänden ergibt, werden diesen für deren Verwaltungs- und Organisationszwecke bzw.
         zur Durchführung des Wettkampfbetriebes die erforderlichen Daten betroffener Vereinsmitglieder zur Verfügung
         gestellt.
(4)     Zur Wahrnehmung satzungsgemäßer Mitgliederrechte kann bei Verlangen der Vorstand gegen die schriftliche
         Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, Mitgliedern bei Darlegung eines
         berechtigten Interesses Einsicht in das Mitgliederverzeichnis gewähren.
(5)     Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden personenbezogene Daten, soweit sie die Kassengeschäfte betreffen,
         entsprechend der steuerrechtlichen Bestimmungen bis zu 10 Jahren ab Wirksamwerden der Beendigung
         aufbewahrt.

§ 15 Inkrafttreten
(1)     Die Satzung wurde bei der Mitgliederversammlung am 10.12.2010 in Obermeitingen beschlossen und tritt mit
         Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
(2)     Durch die vorstehende Satzung erlischt die bisher gültige Satzung.
 

Eintragung ins Vereinsregister erfolgte am 23.12.2010.