Satzung

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft/Ordnungsmaßnahmen
(1)     Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Streichung, Ausschluss oder Tod. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft
         enden automatisch etwaig von dem Betroffenen ausgeübte Vereinsämter.
(2)     Ein Mitglied kann aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung
         seiner Beitragspflicht nicht nachgekommen ist. In der letzten Mahnung ist auf die Möglichkeit der Streichung
         hinzuweisen.
(3)     Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres unter
         Einhaltung einer Frist von drei Monaten möglich.
(4)     Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden,
         a)     wenn das Mitglied in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt,
         b)     wenn das Mitglied wiederholt oder in grober Weise gegen die Vereinssatzung und/oder Ordnungen bzw.
                 gegen die Interessen des Vereins oder gegen Beschlüsse und/oder Anordnungen der Vereinsorgane
                 verstößt,
         c)     wenn es sich unehrenhaft verhält, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Vereinslebens,
         d)     wenn das Mitglied die Amtsfähigkeit (§ 45 StGB) verliert.

         Zur Antragstellung ist jedes Vereinsmitglied berechtigt.

(5)     Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Übt das
         Mitglied ein Amt in einem Vereinsorgan aus, so entscheidet in Abweichung von Satz 1 das Organ, das für die
         Bestellung des Vereinsorgans zuständig ist. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben.
         Gegen den Ausschlussbeschluss ist innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der
         Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet alsdann auf ihrer nächsten Mitgliederversammlung
         vereinsintern endgültig. Ist bereits die vereinsinterne, erstinstanzliche Zuständigkeit der Mitgliederversammlung
         für den Ausschlussbeschluss begründet, so entfällt die Möglichkeit der vereinsinternen, zweitinstanzlichen
         Überprüfung des Ausschlussbeschlusses durch die Mitgliederversammlung. Der Betreffende kann den
         Ausschlussbeschluss binnen eines Monats gerichtlich anfechten. Nimmt das Mitglied die Möglichkeit des
         vereinsinternen Anfechtungsverfahrens nicht fristgemäß wahr und/oder ficht das Mitglied den
         Ausschlussbeschluss nicht binnen eines Monats nach Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung
         gerichtlich an, so wird der Beschluss wirksam. Eine gerichtliche Anfechtung ist dann nicht mehr möglich. Die
         Frist beginnt jeweils mit der Zustellung des Ausschlussbeschlusses bzw. des vereinsintern, zweitinstanzlich
         entscheidenden Organs zu laufen.
(6)     Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der Vereinsausschuss seinen Beschluss für vorläufig
         vollziehbar erklären.
(7)     Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich.
         Über den Antrag entscheidet das Organ, das letztlich über den Ausschluss entschieden hat.
(8)     Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vereinsausschuss bei Vorliegen einer der in Absatz 3 für den
         Vereinsausschluss genannten Voraussetzungen mit folgenden Ordnungsmaßnahmen gemaßregelt werden:
         a)     Verweis
         b)     Ordnungsgeld bis zum Höchstbetrag von EUR 100,-,
         c)     Ausschluss für längstens ein Jahr an der Teilnahme an sportlichen und sonstigen Veranstaltungen des
                 Vereins oder der Verbände, welchen der Verein angehört,
         d)     Betretungs- und Benutzungsverbot für längstens ein Jahr für alle vom Verein betriebenen Sportanlagen und
                 Gebäude.
(9)     Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Briefes oder per Boten
         zuzustellen; die Wirkung des Ausschlussbeschlusses tritt jedoch bereits mit der Beschlussfassung ein.
(10)   Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch
         ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten,
         bleiben hiervon jedoch unberührt.

§ 7 Beiträge, Umlagen, sonstige Leistungen
(1)     Jedes Mitglied ist zur Zahlung der Aufnahmegebühren und des Jahresbeitrages (Geldbeitrages) verpflichtet. Der
         Geldbeitrag darf nicht so hoch sein, dass die Allgemeinheit von der Mitgliedschaft ausgeschlossen wird.
(2)     Für sonstige Leistungen des Vereins, die von einzelnen Mitgliedern in Anspruch genommen werden (z.B.
         Zurverfügungstellung von Uniformen und sonstigen Hilfsmitteln zur Ausübung des Sports) können gesonderte
         Nutzungsgebühren festgesetzt werden.
(3)     Es können Umlagen für veranstaltungsspezifische Kosten (z.B. Fahrtkosten) und sonstige Leistungen (z.B.
         Stellung von Unterkunft bei Meisterschaften) festgesetzt werden.
(4)     Die Höhe und die Fälligkeit der Beiträge gemäß § 7 Abs. 1 bis 3 wird in der Beitrags- und Finanzordnung
         geregelt, die vom Vorstand erlassen und geändert wird. Die Fälligkeit tritt ohne Mahnung ein. Einem Mitglied,
         das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Beitrag gestundet oder für die Zeit der
         Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über ein Stundungs- oder Erlassgesuch entscheidet der
         Vorstand.
(5)     Jedes Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift mitzuteilen.
(6)     Mitglieder, die nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten Verwaltungsaufwand des Vereins
         durch eine Bearbeitungsgebühr, die der Vorstand durch Beschluss festsetzt.
(7)     Vorstandsmitglieder, Ehrenmitglieder und Trainer sind von der Zahlung der Beiträge gemäß § 7 Abs. 1 befreit.